Katalogfotografie

So planst du ein Katalog Shooting für deine Modemarke

Ein Katalog Shooting liefert die klaren, einheitlichen Produktfotos, von denen ein Shop lebt: jedes Teil am Model, im selben Licht, in derselben Pose und demselben Ausschnitt. Ob es gelingt, entscheidet die Planung. Diese Anleitung zeigt den Unterschied zum Editorial, die Shotlist, die Regeln für Einheitlichkeit, Styling und Muster, den Shooting-Tag, was die Kosten treibt und wann KI-Models schneller sind.

Aktualisiert

Garmo-Ergebnis: KI-Model Selin im sandbeigen Leinenanzug mit weißen Sneakern im hellgrauen Studio, ein typisches Katalogbild
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Katalog, Lookbook, Kampagne: der Unterschied

Ein Katalog Shooting dreht sich ums Produkt. Jedes Teil wird klar am Model vor einem schlichten Hintergrund gezeigt, mit gleichem Licht, gleichem Ausschnitt und gleichen Posen; Käufer können vergleichen und das Shop-Raster wirkt ordentlich. Das sind die Bilder auf Produktseiten, auf Marktplätzen wie Zalando oder Otto und in Händlerkatalogen.

Ein Lookbook erzählt eine Kollektion: komplette Outfits, eine Stimmung, oft eine Location. Eine Kampagne verkauft die Marke selbst und zeigt die Kleidung manchmal kaum. Beides hat seinen Wert, ersetzt aber keine Katalogfotos; wer zwischen zwei Hemden schwankt, braucht Vorder-, Rückseite und Detail von beiden.

Die meisten kleinen Marken brauchen Katalogbilder für jedes Produkt und nur wenige Lookbook- oder Kampagnenbilder pro Saison. Plane zuerst den Katalog und setz die Stimmungsbilder obendrauf.

Katalog Shooting planen, Schritt für Schritt

  1. 1. Shotlist schreiben

    Liste jedes Produkt mit Farben und den nötigen Bildern auf: meist vorn, hinten, Dreiviertel, ein Detail und ein Bewegungsbild. Die Summe bestimmt die Länge des Tages.

  2. 2. Stilregeln festlegen

    Hintergrund, Licht, Ausschnitt, Seitenverhältnis und Posen einmal festlegen und mit Referenzfoto aufschreiben. Alle arbeiten nach demselben Blatt.

  3. 3. Models auswählen

    Models, die zu deiner Größenrange und Zielgruppe passen. Ein oder zwei Gesichter im ganzen Katalog lassen den Shop stimmig wirken.

  4. 4. Muster vorbereiten

    Jedes Teil dämpfen, Etiketten und Fäden entfernen, in Shooting-Reihenfolge auf die Stange hängen, Liste dazu. Klammern, Nadeln und Basics mitnehmen.

  5. 5. In fester Reihenfolge fotografieren

    Für jeden Look dieselben Bilder in derselben Reihenfolge, jede Serie am Laptop prüfen und abhaken, bevor es weitergeht.

  6. 6. Retusche und Export

    Fusseln und Falten entfernen, Farbe ans Muster anpassen, aufs vereinbarte Format zuschneiden, Artikelnummer in den Dateinamen.

Die Regeln, die einen Katalog professionell aussehen lassen

Ein einzelnes gutes Foto fällt Käufern selten auf; ein Produkt, das anders aussieht als der Rest, schon.

  • Ein Hintergrund

    Dieselbe Farbe und Umgebung für alle Produkte einer Kategorie. Ein einheitliches Raster wirkt wie ein Shop.

  • Ein Lichtaufbau

    Gleiche Richtung, Weichheit und Farbtemperatur; ein weißes Hemd ist auf jeder Seite dasselbe Weiß.

  • Fester Ausschnitt und Format

    Kopf und Füße in jedem Ganzkörperbild an derselben Stelle, ein Seitenverhältnis, etwa 3:4 oder 4:5.

  • Kurze Posenliste

    Drei bis fünf wiederholbare Posen: vorn, Dreiviertel, hinten, gehend. Posenvielfalt gehört ins Lookbook.

  • Neutrales Styling

    Schlichte Basics und einfache Schuhe rund ums Produkt, damit nichts mit dem Artikel konkurriert.

  • Gleiche Bildreihenfolge

    Erst das Titelbild, dann Rückseite, Detail und Bewegung, auf jeder Produktseite.

Was die Kosten eines Katalog Shootings treibt

Ein klassisches Katalog Shooting setzt sich aus mehreren Posten zusammen: Tagesgage und Nutzungsrechte des Models, Fotograf, Studiomiete, Stylist, Hair und Make-up, Musterversand und Retusche pro Bild. Die Sätze schwanken stark nach Stadt, Erfahrung und wie lange und wo du die Bilder nutzen willst; lass dir Angebote mit Nutzungsrechten, Zahl der fertigen Bilder und Retusche geben.

Der eigentliche Kostentreiber ist die Wiederholung. Neue Saison, neue Farbe, Nachlieferung oder ein Produkt, das zu spät kommt: Jedes Mal muss neu gebucht werden, und Models und Studios haben nicht immer Zeit. Viele Marken haben deshalb den halben Katalog am Model und die andere Hälfte auf dem Bügel.

Genau diese Lücke füllt KI. Mit einem KI-Fotoshooting fotografierst du jedes Produkt einmal auf dem Bügel, an der Schaufensterpuppe oder liegend, und Garmo zieht es einem Model an, jedes Mal mit derselben Umgebung, demselben Format und denselben Posen. Ein spätes Produkt ist noch am selben Nachmittag im Katalog.

Ein Katalog mit KI-Models

Behandle es wie ein echtes Shooting: Schreib zuerst die Stilregeln. In Garmo wählst du ein Model aus 42, eines von drei Settings (Studio, Straße oder Editorial) und eines von fünf Formaten, dann bis zu sechs Bilder pro Produkt, etwa vorn, hinten, Dreiviertel, gehend und Detail. Behalte für eine ganze Kategorie Model und Setting bei, dann bleibt das Raster einheitlich. Ein Gesicht, das zu deiner Zielgruppe passt, findest du über den KI-Model-Generator.

Am wichtigsten ist das Ausgangsfoto. Fotografiere jedes Muster gedämpft, vollständig und in gleichmäßigem Licht; ein gutes Flat Lay Foto oder ein Bügelfoto reicht. Für jedes Kleidungsstück siehe Kleidung auf ein KI-Model, für gemischte Kataloge mit Schmuck und Schuhen KI-Produktfotos mit Model.

Vergleiche jedes Bild vor dem Livegang mit dem Muster: Farbe, Position des Drucks, Knöpfe, Länge. Behalte deine eigenen Detailaufnahmen im Inserat; sie zeigen den echten Stoff, die KI-Bilder Passform und Look. Brauchen dieselben Teile auch eine stimmungsgetriebene Kampagne, lies, wie du ein Lookbook mit KI erstellen kannst.

Ein Produktfoto, eine komplette Katalogserie

Beide Teile wurden mit dem Handy auf dem Bügel fotografiert. Garmo hat die Katalogbilder aus diesem einen Foto gemacht.

Ein Leinenanzug an einem Model

Ein sandbeiger Leinenanzug an einer Kleiderstange im Schlafzimmer. Die Ergebnisse ergeben die Standard-Katalogserie: Studio von vorn, hinten und gehend.

Handyfoto eines sandbeigen Leinenanzugs auf einem Bügel an einer Kleiderstange im SchlafzimmerDein Foto
Selin im Leinenanzug mit weißen Sneakern im hellgrauen Studio
Studio, vorn
Selin von hinten, Rücken des Blazers und Fall der Hose sichtbar
Hinten
Selin geht im Profil an der Kamera vorbei, die Hosenbeine in Bewegung
Gehend

Ein Wickelkleid an verschiedenen Models

Ein olivgrünes Satin-Wickelkleid auf einem Bügel an der Schranktür. Dasselbe Kleid an zwei Models zeigt, wie ein Katalog mehrere Zielgruppen ansprechen kann.

Handyfoto eines olivgrünen Satin-Wickelkleids auf einem Bügel an einer SchranktürDein Foto
Amara im olivgrünen Satin-Wickelkleid mit nudefarbenen Sandalen im Studio
Amara
Mei im selben olivgrünen Wickelkleid, frontal zur Kamera
Mei

Garmo-Preise für Katalogbilder

  • Starter$9 / Monat25 Bilder pro Monat · ab $0.36 pro Bild
  • Studio$39 / Monat250 Bilder pro Monat · ab $0.16 pro Bild

Starte mit 3 kostenlosen Bildern, ganz ohne Karte. Danach wählst du einen Plan: Jedes Bild kostet einen Credit, und bei jährlicher Zahlung bekommst du zwei Monate geschenkt. Alle Pläne ansehen

Fragen zum Katalog Shooting

Was ist ein Katalog Shooting?

Ein Shooting, bei dem jedes Produkt einer Kollektion klar am Model oder als Packshot fotografiert wird, mit gleichem Hintergrund, Licht, Ausschnitt und gleichen Posen, für Produktseiten, Marktplätze und Händlerkataloge.

Was ist der Unterschied zwischen Katalog und Lookbook?

Der Katalog zeigt jedes Produkt klar und einheitlich zum Vergleichen. Das Lookbook zeigt komplette Outfits und die Stimmung einer Kollektion, oft an einer Location.

Wie viele Fotos braucht jedes Produkt?

Bei Kleidung meist vier bis sechs: vorn, hinten, Dreiviertel, ein Detail und ein Bewegungs- oder Stylingbild. Auf jeder Produktseite dieselbe Reihenfolge.

Welche Ideen passen zu einem Katalog Shooting einer kleinen Marke?

Den Katalog schlicht und einheitlich halten und die Ideen in ein paar Extrabilder stecken: ein Straßen- oder Editorial-Bild pro Produkt, eine Hintergrundfarbe pro Kategorie oder dasselbe Model für eine ganze Kapsel.

Gehen Katalogfotos ohne Model und Studio?

Ja. Fotografiere jedes Produkt auf dem Bügel oder liegend, lade es in Garmo hoch, wähl Model, Setting und Format und bekomm bis zu sechs Bilder pro Produkt. Die ersten 3 Bilder sind kostenlos.

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